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Der SV Sachsenhagen steht im Halbfinale des Schaumburger Kreispokals! Durch einen ungefährdeten 5:1-Erfolg bei der dritten Mannschaft des VfL Bückeburg zieht die Menzer-Truppe in die Runde der letzten vier Teams ein.

Der SVS wurde seiner Favoritenrolle gegen die eine Liga tiefer spielenden Gastgeber von der ersten Minute an gerecht. Bereits nach drei Zeigerumdrehungen wäre im Anschluss an eine Ecke fast die Führung gelungen, doch der Schuss von Christian Buhr wurde grade noch von der Linie geklärt. Auch in der Folgezeit legten die Jungs vom Kanal ein hohes Tempo vor, doch die Abschlüsse blieben vorerst zu harmlos, so schossen Kapitän Marcel Richter (9.) und Sturmspitze Ahmed Serhan (10.) genau auf den Bückeburger Schlussmann Sören Raschke. Es benötigte einen Standard des für den erkrankten Malte Aumann in die Startelf gerutschten Sebastian Sommer, um die Überlegenheit in etwas Zählbares umzumünzen. Einen Freistoß aus Höhe der Mittellinie zog der Rechtsverteidiger aufs lange Eck, Serhan irritierte den Torhüter dabei wohl noch entscheidend, und der Ball zappelte im Netz (21.).

Nun galt es für die Gästemannschaft gleich nachzulegen, um das Spiel schnell in die gewünschte Bahn zu lenken. Was drei Minuten später folgte, war dann das Highlight dieses Spiels. Einen Befreiungsschlag der VfL-Abwehr nahm Christian Buhr mit der Brust an, überlupfte noch einen Gegenspieler und feuerte den Ball volley aus dem Mittelkreis im hohen Bogen unter die Latte des Bückeburger Gehäuses. 2:0 für Sachsenhagen. Und das Tor des Jahres!

Nach diesem Traumtor fiel es wohl zunächst etwas schwer, die Spannung komplett hochzuhalten. Auch der VfL kam zu ersten zaghaften Torabschlüssen, blieb aber weitestgehend ungefährlich. Auf der Gegenseite witterten die Gelbhemden, dass die Vorentscheidung hier schon vor der Pause möglich zu sein schien. In der 35. Minute schnappte sich Nico Gutzeit den Ball, umkurvte spielerisch die halbe Abwehrformation des Gegners, und setzte das Leder in die rechte untere Torecke. Wenig später hatte Kevin Sieg nach einem Bilderbuch-Konter gar noch das 4:0 auf dem Schlappen. Als der Schiedsrichter zur Pause pfiff, stand der SVS bereits mit anderthalb Beinen im Semifinale.

Um jeglichen Gedanken an eine Aufholjagd der Gastgeber bereits im Keim zu ersticken, begann die Mannschaft von Trainer Menzer auch die zweite Halbzeit mit viel Elan. Als Serhan von drei Gegenspielern nur mit einem Foul zu stoppen war, entschied der Unparteiische auf Strafstoß für den Kreisligisten. Buhr schickte den Keeper in die falsche Ecke und verwandelte trocken zum 4:0.

Im Gefühl des sicheren Weiterkommens und mit der komfortablen Führung im Rücken schaltete die Gästemannschaft dann doch ein paar Gänge zurück. Das Spiel wurde offener, da Bückeburg sich nun immer häufiger nach vorne traute. Für dieses Engagement wurden sie nach 62 gespielten Minuten belohnt, allerdings unter großzügiger Mithilfe des ansonsten gewohnt souveränen SVS-Schlussmannes Marius Pietzonka. Einen Freistoß von Martin Prange aus gut 35 Metern konnte er nur nach vorne abklatschen, Aleksander Arsov staubte zum 1:4 ab.

Kurze Zeit später rettete Pietzonka den Vorsprung in höchster Not gegen Sebastian Schabert, und die Sachsenhäger Spieler realisierten, dass sie wieder etwas mehr nach vorne unternehmen mussten. Mit dem eingewechselten Ingo Poschlod kombinierten sich Serhan und Gutzeit ein paar Mal gut durch die Bückeburger Deckung, doch erst zwei Minuten vor dem Schlusspfiff machte Gutzeit nach einem erneuten Alleingang mit dem 5:1 den Deckel auf diese Partie.

Somit steht der SVS erstmals seit sieben Jahren wieder im Pokalhalbfinale, dort hat die Victoria am 29. April Heimrecht gegen den aktuell Tabellenzweiten vom TSV Algesdorf und will den Traum vom Finale verwirklichen. Auch im Ligaalltag steht eine große Herausforderung an, am kommenden Sonntag ist man zu Gast beim Tabellenführer aus Engern. (OD)

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Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann