Mit erheblich veränderter Startaufstellung musste die 1. die schwere Aufgabe beim Ligaprimus angehen. Aufgrund unzähliger Ausfälle rutschten Olli Reimann, der anschließend direkt in sein Handballtrikot schlüpfte, Simon Bradtmüller und Momo Cur direkt in die erste Elf. Sebastian Sommer und Tim Geisler kehrten nach mehrwöchiger Pause zurück.Zudem gab Benni Döring sein Startelfdebüt für den SVS. Auf der Bank nahmen Marius Pietzonka und, hört, hört, Bastian Pawlik, der ohne Klamotten nur zum Zuschauen da war, Platz.

Das Spiel begann, wie es befürchtet werden musste: 1:0 für den SVO nach 3 Minuten. Doch der SVS schlug bereits nach 10 Minuten durch Simon Bradtmüller, der den ersten Angriff clever mit einem Schieber ins kurze Eck abschloss, zurück. Der SVO versuchte ein Powerplay aufzuziehen, was aber durch sensationell kämpfende Sachsenhäger und einem einmal mehr toll aufgelegten Jonas Lange immer wieder unterbunden werden konnte. Bei einem schnellen Konter durch Marcel Richter konnte dieser nur durch ein rüdes Foul durch den letzten Mann gestoppt werden. Die fällige rote Karte blieb aus. Den daraus resultierenden Freistoß aus 18 Metern hämmerte Sebastian Sommer unter die Latte. Wer weiß, wie das Spiel gelaufen wäre, hätte der SVO zu zehnt 60 Minuten durchhalten müssen. Stattdessen fiel postwendend das 2:2. In der 38. Minute dann die nächste Aktion durch Schiri Alex Nenz: Sauberes Tackling von Mo Cur, der SVO-stürmer strauchelt und Jonas pariert - da kann man mal Elfmeter geben, grrrr - 3:2. Und, da das ja noch nicht genug ist, kündigt der Schiedsrichter 3 Minuten Nachspielzeit an, lässt aber so lange (über 4 Minuten) spielen, bis das 4:2 gefallen ist, grrrr!

Ziemlich angefressen ging es in die Kabine, mit neuem Mut aber wieder raus. Den schönsten Angriff der Partie schloss Ingo Poschlod nach toller Hereingabe von Laurent Grobis mit dem 3:4 ab. Benni Döring hatte mit einem überragenden Pass Laurent ins Laufen gebracht. Leider konnten keine weiteren vielversprechenden Chancen erarbeitet werden. Die Schiedsrichter-Leistung wurde mit einer roten Karte in der 65. Minute für Marcel Richter gekrönt. Der SVS nun zu zehnt und immer noch mutig und kampfbereit, sensationell! Leider kam der SVO noch zu 2 Toren, sodass die Niederlage noch deutlicher wurde. Dank der gleichzeitigen Niederlage des SV Engern konnte der SVO bereits die Meisterschaft feiern.

Trainer Menzer dankte allen Spielern, für die nicht unbedingt erwartete Leistung und den tollen Einsatz. Die wenigen Sachsenhäger Anhänger waren sicher angetan von der Elf.
Kleine Randnotiz: in der 70. dann das ersehnte Comeback vom Kampfhobbit Basti Pawlik. Überraschenderweise kamen alle SVO-Kicker unverletzt vom Platz.....(TM)

Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann