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4:4 stand es am Ende eines kuriosen Fußballnachmittags im Kanalstadion. Letztlich ein für die Victoria, nach 1:3-Pausenrückstand, annehmbares Ergebnis. Allerdings wäre sogar die volle Punktausbeute möglich gewesen, denn bis in die Schlussminute führten die Gastgeber sogar.

Das Duell der Tabellennachbarn aus Sachsenhagen und Pollhagen begann äußerst munter. Beide Teams wollten bei frühsommerlichen Temperaturen gleich für Offensivakzente sorgen. Am besten gelang dies Nico Gutzeit, der nach einigem Gewühl im Sechzehner Gästekeeper Janes Runge zu einer Glanzparade zwang. Einer der besseren Momente des ehemaligen Sachsenhägers an diesem Tag. Nur zwei Minuten später, gleiches Duell, anderes Ergebnis. Erneut zog Gutzeit ab, den Schuss aus spitzem Winkel berechnete Runge falsch und der Ball lag zum 1:0 für den SVS im Netz (10.). Leider musste Gutzeit kurz darauf verletzungsbedingt das Feld verlassen, für ihn kam der allzeit motivierte Nico Fischer. Zu diesem Zeitpunkt hatte Pollhagen das Spiel allerdings bereits zum ersten Mal gedreht. Mit simplen und doch effizienten Kombinationen gelangten die FSG-Angreifer mehrfach durch den Sachsenhäger Verbund und trafen in Person von Murat Demirci (14.) und Jan Köpper (17.) zur Gästeführung. Als Köpper nach knapp einer halben Stunde eine Unentschlossenheit in der schwarz-gelben Defensive ausnutzte und auf 1:3 erhöhte, fühlte sich manch einer bereits an das 1:5 aus dem Hinspiel erinnert, denn Pollhagen kam noch das ein oder andere Mal gefährlich vor das Tor von Jonas Lange, der aber wieder einige gute Paraden zeigte. Auf der Gegenseite hatte die Victoria ihrerseits einige gute Möglichkeiten, schaffte es aber nicht mehr vor der Pause den Anschlusstreffer zu erzielen. Die beste Chance vergab Kevin Sieg, als er alleine vor Runge auftauchte.

Im zweiten Spielabschnitt jedoch bewies die Menzer-Truppe Moral und offenbarte den Willen, sich dieses Mal nicht so einfach abfertigen zu lassen. Schon sieben Minuten nach dem Seitenwechsel gelang auf eher humoristische Art das so wichtige 2:3. Nach einem Einwurf fälschte ein Pollhäger Abwehrspieler das Spielgerät so in Richtung des eigenen Tores ab, dass es für seinen eigenen Keeper nicht mehr zu berechnen war. Mit viel Schnitt setzte der Ball vor Runge auf und segelte dann über den verdutzten Torhüter ins Gehäuse. Doch damit nicht genug mit Slapstick-Einlagen. In der 64. Spielminute wurde ein langer Ball zur Stolperfalle für einen FSG-Verteidiger, was SVS-Captain Marcel Richter erahnt hatte und es sich auch nicht nehmen ließ, dieses Geschenk zum 3:3 zu verwerten.

Während also die Gäste ihre Tore vor allem aufgrund des mangelnden Zugriffs des SVS in der Defensivarbeit erzielen konnte, profitierte der SVS seinerseits von kapitalen Böcken in der FSG-Abwehr. So hatte man auch kurz vor Schluss immer noch das Gefühl, dass noch das eine oder andere Tor fallen könnte. Dieses Gefühl bewahrheitete sich sechs Minuten vor dem Abpfiff. Christian Buhr zog eine Ecke von links auf den langen Pfosten und erneut schätzte Runge die Flugkurve des Balls falsch ein. Sieg hielt vorsichtshalber noch den Kopf hin, doch der Ball wäre so oder so im Tor gelandet. Nun galt es für die Victoria, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Doch passend zum Fußballzirkus an diesem Sonntag schafften die Gäste in der letzten Spielminute doch noch den Ausgleich. Wiederholt dribbelte Alexander Wellschmidt unbehelligt am Sechzehner des SVS entlang und bediente den ebenfalls blanken Demirci, der mit seinem zweiten Tor den Endstand erzielte. Ein am Ende leistungsgerechtes Remis, nachdem Pollhagen im Vergleich zum ersten Durchgang nach der Pause komplett den Faden verlor und die Sachsenhäger sich mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Pleite stemmten. (OD)

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Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann