×

Fehler

[SIGPLUS_EXCEPTION_SOURCE] Die Bild-Quelle muss eine vollständige URL oder ein Pfad relativ zum Basis-Ordner sein wie im Backend angegeben. Aber 2015-04-12-1.Herren ist weder eine URL noch ein Pfad relativ zu einer existierenden Datei bzw. Ordner.

Am Ende war es nochmal richtig spannend, doch mit dem nötigen Glück und dem starken Debütanten Jonas Lange zwischen den Pfosten rettete der SV Sachsenhagen die 2:1-Führung gegen den MTV Rehren A/R über die Ziellinie. Der Derbysieg sollte nun Auftrieb für die kommenden Aufgaben geben.

Erneut musste Trainer Menzer einige Umstellungen vornehmen. So rutschten die gegen Auetal eingewechselten Björn Riesen, Oliver Dreßler und A-Junior Leon Reuter allesamt in die Startelf. Zudem vertrat dieses Mal Jonas Lange, ebenfalls noch A-Jugendlicher, den verletzten Stammkeeper Marius Pietzonka im Tor. Auch wurde vom bisher praktizierten 4-1-4-1 zu einem 4-4-2 mit Raute gewechselt.

Gegen den mit Aufstiegsambitionen und großer Anhängerschar ins Kanalstadion gereisten MTV erwischten die Sachsenhäger einen Start nach Maß. Immer wieder gelang es, die hoch stehende Rehrener Deckung zu überspielen. Bereits in der 8. Minute fiel so das 1:0 für die Gastgeber. Nico Gutzeit wurde über links freigespielt, seinen Querpass in die Mitte verwertete Dreßler mit einem formvollendeten Kacktor samt Billardeinlage zur frühen Führung. Nur wenig später hätte Gutzeit auf 2:0 erhöhen können, doch MTV-Torwart Rene Hammer konnte seinen eigenen Lapsus grade noch reparieren. Jedoch war es immer wieder auffällig, wie konfus die Gästemannschaft zu Beginn in ihrer Defensivarbeit agierte. Nach einem weiteren kapitalen Bock lief Dreßler frei aufs Tor zu und konnte nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Eine Karte gab es dafür seltsamerweise nicht, den Freistoß setzte Ahmed Serhan knapp am Gehäuse vorbei.

Anschließend aber gelang es dem MTV nach und nach, sich vom Schock des frühen Rückstands zu erholen und selbst erste Offensivakzente zu setzen. Auch, weil der SVS nun zu passiv spielte und die Zweikämpfe nicht mehr so annahm, wie noch in der Anfangsviertelstunde. So bekam Debütant Lange erste Gelegenheiten, sein Können zwischen den Pfosten unter Beweis zu stellen. Unaufgeregt fischte er alles weg, was in seinen Fünfer segelte und zeigte ein paar tolle Reflexe auf der Linie. Machtlos jedoch war er nach einer halben Stunde, als die Gäste einen eher zweifelhaften Foulelfmeter zugesprochen bekamen, den Sebastian Breselge überlegt verwandelte.

Durch den Ausgleich wurde das Spiel wieder offener, da auch die Sachsenhäger wieder mehr nach vorne zeigen wollten. Dreßler hatte dabei noch die dickste Chance, als er aus spitzem Winkel über das Tor schoss, anstatt in die Mitte zu passen. Als dann alle schon mit dem Halbzeitpfiff rechneten, schlug der SVS doch noch eiskalt zu. Laurent Grobis zog mit hohem Tempo vom linken Flügel ins Zentrum und bediente Gutzeit, der in der Schnittstelle der Viererkette gelauerte hatte. Noch einen Gegner ließ der schnelle Angreifer stehen, bevor er das Leder zum 2:1 versenkte. Gleichzeitig auch der Halbzeitstand.

In der zweiten Spielhälfte hatte der SVS nun Wind und Führung im Rücken, und verlegte sich vorerst darauf, den Vorsprung zu halten und über Konter gefährlich zu werden. Leider wurden diese nicht konsequent genug zu Ende gespielt. Insgesamt nahm das Derby noch einmal an Härte zu, vor allem Ellenbogenvergehen im Luftkampf wurden nicht immer geahndet. Darunter litt zunehmend der Spielfluss. Chancen gab es trotzdem auf beiden Seiten. Während die Sachsenhäger vornehmlich an ihrer fehlenden Entschlossenheit scheiterten, verzweifelten die MTV-Angreifer entweder am Aluminium oder am überragenden Schlussmann Jonas Lange. Als kurz vor Spielende der Ausgleich in der Luft lag, wurde sich aufopferungsvoll in jeden Ball geschmissen um den Sieg doch noch über die Zeit zu bringen. Der Schlusspfiff kam einer Erlösung gleich, diese 90 Minuten hatten Kraft und Nerven gekostet, doch am Ende stehen die erhofften drei Punkte mehr auf dem Konto. Alle Spieler haben sich voll reingehangen für den Derbysieg, besonders loben muss man aber die schon erwähnten Lange und Reuter, der ebenfalls eine hervorragende Leistung in der Innenverteidigung bot, sowie den später eingewechselten dritten A-Junior Lukas Fischbeck. Auch er hat in diesem schwierigen Spiel ein ansprechendes Debüt gefeiert. (OD)

{gallery}2015-04-12-1.Herren{/gallery}

Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann