Sprichwörtlich „unter die Räder‘“ kam der SVS am Sonntag gegen den Titelaspiranten TSV Algesdorf. Mit einem schmerzlichen 0:5 muss man daher konsternieren, dass die Menzer-Elf höchste Gefahr läuft, einen klassischen Fehlstart hinzulegen.

Bis zur 70. Minute konnte man keine signifikanten Unterschiede, was Spielanlage und Qualität angeht, feststellen. Der SVS fiel leistungsmäßig nur deshalb gegenüber dem TSV ab, da man nicht im Stande war, Torchancen zu generieren. Nahezu über die gesamte erste Halbzeit setzte die TSV-Defensive spätestens 20 Meter vor dem eignen Tor den Angriffsbemühungen der Kanalkicker ein Ende. Selber kam man zwar auch zu wenigen Möglichkeiten, nutze diese aber konsequent aus, was zu Folge hatte, dass der SVS schon seit der 4. Minute dem 0:1 Rückstand hinterherlaufen musste.

Ein weiterer Negativ-Höhepunkt war die Verletzung von Christian Buhr Mitte der ersten Halbzeit. Buhr droht wegen einem Bänderriss wochenlang auszufallen. An dieser Stelle gute Besserung.

Nach der Halbzeit versuchte Schwarz-Gelb noch einmal dagegenzuhalten, aber in 54. Minute erzielte der Gast das 0:2. An dieser Stelle war ein eventueller Sieg in weite Ferne gerückt. Der sprichwörtliche „Todesstoss“ folgte mit dem 0:3 in der 75. Minuten – im Anschluss brachen alle Dämme und der Sachsenhagen bezog eine herbe Niederlage. Bis in die Nachspielzeit ließ der TSV nicht nach und beendete die Partie mit 0:5.

 Sicher hatte man es mit einem Top-Team der Kreisliga zu tun, trotzdem darf nicht sein, dass man mit einer ambitionierten Mannschaft derart „untergeht“. Die Menzer-Mannen werden sich bis Dienstag „berappeln“ müssen, um nicht nach vier Spielen am Tabellenende zu stehen. Die höchste Niederlage im 21. Jahrhundert (Quelle: Sportbuzzer) sollte dazu Hilfestellung genug sein. Die Mannschaft reist zur Reserve des TuS Niedernwöhren. Anpfiff ist um 19.30 Uhr. (CS)

Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann