Mit sichtlich neuem Elan ging der SVS die nächste Auswärtsaufgabe beim TuS Schwarz-Weiß Enzen an. Die Mannschaft startete druckvoll in Partie und konnte dem letztjährigen Fastaufsteiger in den Bezirk sein Spiel aufzwängen. Trainer Menzers Matchplan schien aufzugehen und der SVS kam zu guten Möglichkeiten, bis die Sachsenhäger Defensive beim ersten Enzer Vorstoß patzte. Bei dem Klärungsversuch landete der Ball vom angeschossenen Enzer Brinkmeyer im Tor der Victoria – 1:0 in der 18. Minute. Das Tor war nicht nur vom Verlauf des Spiels ärgerlich, sondern brachte die Schwarz-Weißen auch zurück ins Spiel.

Als wäre das noch nicht schlimm genug folgte in der 25. Minute noch ein schlimmerer „Bock“: Kollektive Uneinigkeit zwischen Torhüter Runge und seinen Vordermännern luden Johann Isaak sprichwörtlich zum 2:0 ein und die Kanalkicker wurden brutal bestraft.

Das Spiel blieb offen und Schwarz-Gelb steckte nicht auf. Trotzdem konnte nichts Zählbares verbuchen. In der Schlussphase hätte wiederum der Gastgeber noch erhöhen können, es blieb aber beim 2:0 Endstand für die Gastgeber.

Zusammengefasst kann man sagen, dass sich die Mannschaft im Gegensatz zum Auetal-Spiel „berappelt“ hat. Leider stand sie sich nach einer guten Leistung mit den beiden vermeidbaren Fehlern auf dem Weg zum Punkterfolg selbst im Weg.

In der kommenden Woche warten die Kanalkicker den TSV Eintracht Bückeberge, die ebenfalls nicht gut in die Rückrunde gestartet sind. Wenn die Victoria die Konzentration steigern kann, sollte wichtige Punkte drin sein. (CS)

Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann