Beim Nachholspiel am Dienstagabend musste sich der SVS dem TuS Germania Apelern in einer ereignislosen Begegnung schlussendlich mit 1:0 geschlagen geben.

Gleich zu Beginn verzeichneten die Gäste vom Kanal ihre beste Tormöglichkeit im ersten Spielabschnitt. Von rechts wollte Marchel Richter den Ball von der Grundlinie aus auf den zum Einschuss bereitstehenden Ingo Poschlod passen. Im letzten Moment funkte ein Abwehrspieler der Hausherren dazwischen. Es folgte ein zähes Spiel, indem beide Mannschaften hauptsächlich mit langen Bällen agierten. Beide Seiten legten nicht die nötige Durchschlagskraft für einen Treffer an den Tag. Zum Ende der ersten 45. Minuten wurden die Gastgeber stärker und verzeichneten die bis dato beste Chance auf einen Treffer. Zu zweit liefen die Apelerner auf SVS-Schlussmann Jonas Lange zu. Lange verhinderte mit einem starken Reflex die Führung für die Germanen.

Wie schon vor dem Seitenwechsel bestimmten lange Bälle das Spielgeschehen, die fast immer von den Innenverteidigern der jeweiligen Mannschaft mühelos geklärt werden konnten. Laurent Grobis Freistoß, der knapp am langen Eck vorbei segelte, blieb lange Zeit die beste Sachsenhäger Tormöglichkeit. Auch auf der anderen Seite gab es kaum zwingende Szenen, bis zur 61.Spielminute. Über die linke Seite brachte der TuS das Spielgerät in den Strafraum, wo der Apelener Marvin Konopka direkt zum Abschluss kam und zum 1:0 einschoss. Erst in der Schlussphase schien der SVS aufzuwachen, um wenigstens noch einen Punkt mitzunehmen. Allerdings endeten die meisten Angriffe glücklos als Ecke oder wie die letzte Aktion des Spieles von Kevin Sieg an der Latte.

Am Sonntag gastiert die SG Rodenberg im Kanalstadion. Anstoß ist um 15 Uhr.(LF)

Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann