Die erste Herren des SV Victoria Sachsenhagen erarbeitete sich am heutigen Sonntag trotz der Unterzahl von zwei Spielern einen 2:0 Heimsieg über einen direkten Kontrahenten, dem VfR Evesen, und sicherte sich so einen wichtigen Dreier im Kampf um den Klassenerhalt.

Nach engagierten und intensivem Beginn des SVS, konnten sich die Mannen von Trainer Menzer mehrere gute Chancen erarbeiten. Diese blieben jedoch ungenutzt und der Gast aus Evesen konnte sich mehr Spielanteile ergattern, scheiterten jedoch oft am starken Moritz Grabowski, der nach Krankheit wieder in den Kader zurückkehrte. Die erste große Aufregung gab es kurz vor der Halbzeit, als Marcel Richter vom übermotivierten Schiedsrichter im Anschluss an ein taktisches Foul im Mittelfeld die rote Karte sah.

Mit Wut im Bauch kamen die Sachsenhäger aus der Kabine, gewillt trotz Unterzahl auf Sieg zu spielen und mit noch mehr Einsatz jedes Einzelnen die Unterzahl wett zu machen. Dies gelang dem SVS auch ziemlich gut und erkämpfe sich ein deutliches Übergewicht bei der nur noch die zwingenden Einschussmöglichkeiten fehlten. Doch genau in dieser Phase erhitze eine weitere umstrittene Szene die Gemüter der sachsenhäger Spieler und Anhänger. Ein vom evesener Akteur eingefädelter Freistoß bescherrte Niklas Adam die zweite gelbe Karte und musste ebenso das Spielfeld verlassen.

Davon ließen sich die Schwarz-Gelben nicht aus der Ruhe bringen und fighteten noch ernergischer und wurden für ihre Mühen belohnt. Einen schnell vorgetragenen Konter schloss Ingo Poschlod nach Zuspiel von Simon Grotefend zur 1:0 Führung ab. Vom dem Rückstand wachgerüttel versuchte der VfR den Spielverlauf zu ändern und setzen die neun Sachsenhäger jetzt wieder mehr unter Druck.

Der SVS nutzte die sich bietenden Freiräume in der eveser Hintermannschaft und Ingo Poschlod wurde bei einem Konter im Sechzehner elfmeterwürdig gefoult. Nico Gutzeit trat an und verwandelte den Strafstoß unhaltbar. Die letzten Minuten stämte sich der SVS gegen die anrennenden Gäste und hielten ihren Kasten sauber.

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Bernd Bosselmann