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Zusammenfassung:
Rückblick - Saison 2012/13: Die Saison 2012/13 beendete die Reserve des SV Victoria Sachsenhagen an vierter Position der 3.Kreisklasse. Dabei ging die Mannschaft an ihr Limit, das vielleicht nicht immer in spielerischer Form, allerdings in personeller Hinsicht. Oftmals trat man nur mit 11 Spielern an, einmal sogar gar nicht. Spielertrainer Sebastian Knoche, ohne den die Mannschaft die Saison wohl nicht zu Ende gespielt hätte, hielt den Laden mit allen Mittel zusammen und zaubert Woche für Woche eine neue Mannschaft aufs Feld. Für die neue Saison stand "Katsche" allerdings nicht als Trainer nicht mehr zur Verfügung.

Saisonvorbereitung - Sommer 2013: Mit Marcel Fritsche wurde der Verein bei der Suche nach einem neuen Trainer fündig. Ihm gelang es, aus dem Grundgerüst der vergangenen Saison sowie einigen Neuzugängen, ein schlagfertiges Team zu formen. In die Saisonvorbereitung startete die Zweitvertretung des SVS mit einem Kader, welcher in etwa 25 Spieler umfasste. Die Testspiele der Vorbereitung bestritt das neu formierte Team ergebnistechnisch zwar weniger erfolgreich, dennoch zeigte man achtbare und gute Spiele. Gegen den souveränen Meister der 1.Kreisklasse den TuS Lüdersfeld konnte man zwei Mal ausgleichen und die Begegnung 70 Minuten offen halten. Darüber hinaus verlor man gegen die erste Mannschaft des TuS Jahn Lindhorst nach 3:1 Führung erst in der Schlussminute. Infolge einer guten Saisonvorbereitung wurde das Saisonziel klar definiert: Aufstieg in die 2.Kreisklasse.

Auftakt nach Maß - August 2013: Im ersten Spiel reiste die zweite Mannschaft des SVS zum TSV Pohle. Auf schwierigen Geläuf traf Spielertrainer Marcel Fritsche zur Führung, die Mo Cur im zweiten Spielabschnitt per Freistoß ausbauen konnte und so den Auftaktsieg perfekt machte. Das erste Gegentor der Saison kassierte Schlussmann Dominic Asche am dritten Spieltag beim Auswärtsspiel in Lauenau, als Co-Kapitän Lorenz Mäffert nach einem Eckstoß das Leder in das eigene Tor beförderte.

Punkteteilung im Derby - September 2013: Nach fünf siegreichen Spielen in Folge ließen die Schwarz-Gelben ausgerechnet im Derby gegen den SVD Auhagen die ersten Punkte liegen. Pascal Buono brachte die Hausherren in Führung, welche später von Ex-SVS-Torjäger Ingo Poschlod egalisiert wurde. Durch viel Kampf sicherte sich der SVS schließlich den einen Punkt.

Spitzenreiter SVS - Oktober 2013: Der Oktober wurde zum Monat der Aufholjagden. Erst drohte im Spiel gegen Möllenbeck nach 0:2 und 1:3 Rückständen die erste Saisonpleite, die mit einem 8:5 Sieg noch abgewendet werden konnte und zugleich den Gelbhemden den ersten Tabellenplatz einbrachte. Nur ein Spiel später drehte der SVS ein 1:3 gegen den SV 45 Krainhagen-Röhrkasten, bei dem Simon Grotefendt in letzter Minute zum 4:3 einköpfte.

Die ersten Rückschläge - November 2013: Zum letzten Heimspiel der Hinrunde reiste Mitkonkurrent Haste an den Kanal. Eine 3:1-Führung in der ersten Halbzeit reichte dem SVS nicht, um die erste Niederlage der Saison zu verhindern. Auch das letzte Heimspiel vor der Winterpause verloren die Gelbhemden gegen einen direkten Aufstiegskonkurrenten. Gegen den TSV Pohle verspielte man die Chance als Tabellenführer zu überwintern.

Starke Auftritte in der Halle und Fußballer des Jahres - Winterpause 2013/14: Während einer abwechslungsreichen Rückrundenvorbereitung, welche u.a. aus Konditionseinheiten, schwimmen und kicken in der Sporthalle Sachsenhagen oder beim Indoorsoccer in Bad Nenndorf bestand, absolvierte das Team von Marcel Fritsche ebenfalls zwei Hallenturniere. Beim FSG-Cup überzeugte das Team und belegte den ersten Platz. Im zweiten Turnier unterlagen die Schwarz-Gelben dem Titelverteidiger der TSG Grün-Weiß Möser im Finale mit 0:3. Des Weiteren wurde Abwehrspieler Sebastian Knoche auf der Jahreshauptversammlung des SV Victoria Sachsenhagen als Fußballer des Jahres ausgezeichnet. Für seine Verdienste und Leistungen für den Verein bekam "Katsche" völlig zurecht diese Auszeichnung.

Der Aufstieg rückt in die Ferne - März 2014: Wie das letzte Heimspiel vor der Winterpause verlief auch das Erste nach der Winterpause. Durch die bittere 1:3-Niederlage gegen die Reserve des SV Lauenau verspielte die Gelbhemden sogar den dritten Tabellenplatz. Dieser konnte eine Woche später durch den 2:7-Auswärtserfolg in Nienstädt zurückerobert werden.

Schützenfest beendet Heimfluch - April 2014: Im April schien die Misere weiter zu gehen. Gegen Hevesen verabschiedete man sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen. Die 2:3-Niederlage war die vierte Heimniederlage aus den letzte fünf Heimspielen. Eine Woche später ging es zum Derby nach Auhagen, wo die Fritsche-Elf zwei Rückstände aufholte und mit guter Leistung einen Punkt vom Tabellenführer entführten konnte. Das letzte Heimspiel im April nutze die Zweitvertretung des SVS, um sich den Frust der vorherigen Heimspiele von der Seele zu schießen. Mit ganzen 16 Toren wurde der SV Union Stadthagen II zurück in die Kreisstadt geschickt.

Neue Hoffnung in Sachen Aufstieg - Mai 2014: Möllenbeck, Beckedorf sowie Krainhagen bescherten dem SVS eine kleine Serie von vier Siegen in Folge mit einem Torverhältnis von 34:5. Beim Auswärtssieg in Krainhagen sicherte sich der SVS II vorzeitig den dritten Platz, verpasste damit zwar den direkten Aufstieg endgültig, aber durfte sich dennoch noch weiter Hoffnungen auf den Aufstieg machen. Bedingung hierfür war ein Verbleib des VfR Evesen und TSV Exten im Bezirk, welches bedeuten würde, dass die Sollzahl von 16 Mannschaften im Kreis nicht gegeben sei und es je nach fehlenden Teams mehr Aufsteiger in die jeweiligen Ligen nachrücken würden.

Niederlage zum Abschluss - Juni 2014: Das letzte Spiel der Saison fand für die SVS Reserve beim Tabellennachbarn aus Haste statt. Für beide Mannschaften ging es um nichts mehr, da beide bereits in die 2.Kreisklasse aufgestiegen waren. Die Hausherren gingen früh in Führung, die der SVS bis zum Ende erfolglos versuchte aufzuholen. Mit einer 3:2-Niederlage ging es in die Sommerpause.

Statistik:
Mit der Rückrunde kommen die Probleme: Besser hätte die Saison für die Reserve des SVS nicht beginnen können, denn nach der Hinrunde stand das Team um Spielertrainer Marcel Fritsche mit 28 Punkten und einer Tordifferenz von 23 auf dem Spitzenplatz der 3.Kreisklasse. In dieser Phase belegten die Schwarz-Gelben zehn Spieltage lang einen Aufstiegsplatz, davon sogar fünf an der Spitze. Mit der Rückrunde kamen die Schwierigkeiten. Nach dem Verlust der Tabellenführung folgte wenig später das Abrutschen auf den dritten, zwischenzeitlich sogar auf den vierten Tabellenplatz. Im Laufe der Rückrunde schafften die Gelbhemden den Sprung auf einen Aufstiegsplatz nicht mehr und mussten sich schlussendlich mit dem dritten Platz in der Abschlusstabelle begnügen. Dem ersten Platz der Hinrunde folgte der fünfte Platz in der Rückrundentabelle.

Lieber auswärts, als daheim: Aus 24 Saisonspielen holte die SVS-Reserve 17 Siege, 2 Unentschieden und fünf Mal unterlag man dem Gegner. Vier der fünf Niederlagen musste das Team von Trainer Marcel Fritsche daheim hinnehmen, sodass im Heimranking nur der fünfte Tabellenplatz raussprang. Auswärts hingegen fühlten sich die Schwarz-Gelben wohl, denn nur ein Spiel in der Ferne wurde verloren. In der Auswärtstabelle rangiert der SVS deswegen auf dem ersten Tabellenplatz.
Vom ersten bis zum zwölften Spieltag blieb man ungeschlagen, einzig ein Unentschieden am 7.Spieltag verhinderte eine Serien von zwölf Spielen ohne Punktverlust. Zu Hause hingegen verlor die Fritsche-Elf gleich an vier aufeinanderfolgenden Spieltagen.

Starke Offensive, anfällig nach Standards: In der Saison 13/14 erzielte die Zweitvertretung des SV Sachsenhagen in 24 Spielen 114 Tore und musste 47 Treffer hinnehmen (mit eingerechnet zwei Spiele gegen Deckbergen II 11:0-Tore und nicht Antritt vom SV Engern II 5:0-Wertung). Zusammenfassend trafen die Gelbhemden 4,75-mal pro Spiel das Tor, bei einem Sieg sogar 5,76-mal. Darüber hinaus sahen die Zuschauer im heimischen Kanalstadion im Schnitt 5 Tore der Hausherren, auswärts hingegen nur 4,5 Tore pro Spiel.
Bei den Gegentoren zeichnet sich eine deutliche Schwäche der Schwarz-Gelben ab. Fast die Hälfte aller Gegentore fielen durch bzw. nach Standardsituationen. Den 4,75 Toren pro Spiel stehen 1,92 Gegentore pro Begegnung entgegen. Zudem kassierte der SVS bei Niederlagen immer mindestens drei Gegentore.
Zum Abschluss der Saison steht die Tordifferenz auf +67. Im Hinblick auf die einzelnen Gegner ist zu sagen, dass nur gegen den ETSV Haste die Tordifferenz im negativen Bereich, bei -3, liegt. Der Spitzenwert ist aus den zwei Spielen gegen den SV Union II und liegt bei +18.

Meisten Tore in Anfangs- und Schlussviertelstunde: Besonders torhungrig zeigten sich die Kanalkicker in den ersten sowie in den letzten 15 Minuten der Begegnung. In diesen Phasen fielen mit 22,94 % und 20,18 % die meisten Treffer für Schwarz-Gelb. Auf der anderen Seite kassierte man 23 % der Gegentreffer in der Mitte der ersten Halbzeit zwischen Minute 16 und 30.
Die schnellsten Treffer der Saison erzielten Rico Kahle im Heimspiel gegen Union und Lukas Fischer in Hevesen nach jeweils zwei gespielten Minuten. Nils Jaschinski erzielte mit seinem Treffer in der 94 Spielminute beim SVD Auhagen das späteste Sachsenhäger Tor.

Jaschinski interner - Torschützenkönig, Fritsche bester Vorbereiter: Von den 29-Feldspielern, die während der Saison zum Einsatz kamen, waren nur zwei nicht als Vorlagengeber oder Torschütze erfolgreich. Nils Jaschinski durfte die meisten SVS-Treffer der Saison bejubeln. Ganze 24 Buden standen nach Ablauf der Spielzeit auf seinem Konto. Auf Rang zwei und drei rangieren Stefan Kienapfel mit 17- und Marcel Fritsche mit 13 Toren. Obendrein schafften Kienapfel und Jaschinski im Schnitt knapp über ein Tor pro Spiel zu erzielen. Die meisten Jokertore verzeichnet Simon Grotefendt, der vier Mal nach Einwechslung traf.
Als Vorbereiter glänzte Spielertrainer Marcel Fritsche, welcher neben seinen 13 Treffern ebenfalls 13 Vorlagen zu Buche stehen hat. Platz zwei teilen sich Ado Catic und Simon Grotefendt mit jeweils acht Vorlagen.
Infolge der zuvor genannten Fakten, ist es nicht verwunderlich, dass die Kombination Fritsche - Jaschinski das am häufigsten für Tore verantwortlichen Duo der 2.Herren sind. Beide belegen in der internen Scorerliste Platz eins und zwei. Nils Jaschinski liegt mit 31 Punkten vorne, gefolgt vom Trainer mit 25 Scorerpunkten.
Neben den häufigen Gegentreffern nach und durch Standardsituationen trafen die Schwarz-Gelben 24 Mal nach und durch selbige. Marcel Fritsche erzielte 7 von 14 direkten Freistoßtoren. Zu Strafstößen trat das Team vom Kanal sieben Mal an, wovon sechs verwandelt wurden.

Vier verschieden Torhüter im Einsatz: Dominic Asche absolvierte die meisten spiele im Tor der Sachsenhäger Reserve und kassierte im Schnitt zwei Tore pro Spiel. Nur zweimal, aufgrund einer Erkrankung und einer Rotsperre, verpasste Asche die Spiele seines Teams. Ersatz kam meist aus der ersten Herren Dustin Gerland und Janes Runge vertraten Asche während seiner Abwesenheit. Infolge des Platzverweises im Spiel bei Möllenbeck übernahm Stürmer Nils Jaschinski die Position des Torwarts. Beim fälligen Strafstoß nach dem Platzverweis blieb er ohne Chance. Dominic Asche parierte einen von drei Strafstößen, die gegen den SVS ausgesprochen wurde.

Grotefendt und Kienapfel erzielen entscheidende Tore: Ein Highlight der Saison war ohne Frage der 16:2-Kantersieg gegen die Reserve des SV Union Stadthagen, der sowohl das torreichste Spiel, als auch der höchste Sieg der Saison sein sollte. Des Weiteren war die 4:6-Heimniederlage am 13. Spieltag gegen den ETSV Haste die höchste Niederlage der abgelaufenen Spielzeit.Obendrein erzielten die Gelbhemden 21-mal die Führung und liefen 9-mal einem Rückstand hinterher. Gegen den SC Möllenbeck und dem SV Krainhagen drehte die Fritsche-Elf jeweils einen 1:3-Rückstand. Dem gegenüber stehen eine 3:0-Führung gegen Haste sowie ein 1:0 gegen Lauenau, welche noch mit einer Niederlage endeten.
Besonders die entscheidenden Tore waren die Spezialität von Simon Grotefendt und Stefan Kienapfel. Grotefendt schoss in fünf Spielen den SVS zum Sieg, wie zum Beispiel beim Last-Minute Sieg gegen Krainhagen. Stefan Kienapfel erzielte immerhin vier spielentscheidende Tore.

Rotsünder Asche: Im punkto Fairness, liegt die SVS-Reserve im Mittelfeld der Tabelle. ­Zwei Begegnungen ­durfte der SVS nicht mit 11 Spielern beenden, da Dominic Asche an seinem "aggressiven Wochenende" in Möllenbeck die rote Karte sah und Trainer Marcel Fritsche bei der Heimpleite gegen Hevesen mit gelbrot vorzeitig den Platz verlassen musste. Darüber hinaus sammelte Fritsche mit sieben Gelben Karten die meisten der SVS-Reserve.

Drei immer von Beginn: Von allen 31 eingesetzten Spielern standen drei, wenn sie denn anwesend waren, immer von Beginn an auf dem Feld: Jakob Mäffert, Stefan Kienapfel und Dominic Asche. Nils Jaschinski hingegen war der Dauerbrenner des Teams. Er absolvierte alle 23 Saisonspiele. Als Joker brachte Coach Marcel Fritsche am häufigsten Rico Kahle und Rafael Bauermeister.

Fazit: Einem guten Saisonstart folgte ein kleines Tief zur Mitte der Saison, welches das Saisonziel vorerst in weite Ferne rücken ließ. Aber aus der Mannschaft, die in der Saison zuvor nur selten trainierte und sich meist nur Sonntag zum Spiel traf, wurde ein trainingsfleißiges, ehrgeiziges Team mit einer tollen Stimmung und viel Spaß am runden Leder. Alle Rückschläge einer ereignisreichen Saison steckte das Team durch mannschaftliche Geschlossenheit sowie hartes Training weg und wurde letztlich doch noch mit dem Aufstieg belohnt. Großen Anteil an der Entwicklung und dem Abschneiden der Mannschaft ist vor allem Trainer Marcel Fritsche zu zuschreiben, der durch viel Zeit und Arbeit eine Truppe formte, mit der er es nicht immer einfach hatte, wo sich niemand zu schade war, alles für das Ziel zugeben.Hinzuzufügen ist noch ein großes Dankeschön vom gesamten Team, an alle Verantwortliche und Sponsoren des Vereins, welche das Team immer tatkräftig unterstützen sowie alle Zuschauer und Fans, die teilweise mit bis nach Engern oder Möllenbeck fuhren, um sich die SVS-Reserve in der 3.Kreisklasse anzugucken. Auf baldiges Wiedersehen in der Saison 2014/15! (LF)
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Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann