Am 2.Spieltag ging es im heimischen Kanalstadion gegen den Absteiger aus der 2.Kreisklasse dem SC Deckbergen-Schaumburg. Nach dem Sieg in Pohle gab es für Trainer Marcel Fritsche wieder nur ein Ziel: Den zweiten Sieg holen!

Die Südschaumburger kamen jedoch besser in die Partie und prüften SVS-Keeper Dominic "Der Fels" Asche bereits nach wenigen Minuten per Freistoß. Der Gast konnte das Spieltempo nicht lange halten, woraus folgte, dass das Fritsche-Team nun Platz zum kombinieren hatte. So war es Malte Sochor, der nach einigen schönen Doppelpässen vorm Tor der Gäste auftauchte und zum 1:0 einschob.

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Sascha Bergmann treibt das Spiel nach vorne
Außenstürmer Stefan Kienapfel war es, welcher mit dem 2:0 für ein weiteres Highlight des Spieles sorgte. Mit seinem schwächeren rechten Fuß zirkelte er den Ball aus 40 Metern gefühlvoll ins Deckberger Tor. In dieser Phase des Spieles zeigten die Gelbhemden ansehnlichen Offensivfußball mit einigen guten Ballstafetten. Dies geschah zum Beispiel in Form eines Steilpasses von Spielertrainer Fritsche auf Malte Sochor, der unmittelbar vor dem Torwart noch einmal quer legte, wo Nils Jaschinski aus drei Metern den Ball noch neben das Tor schoss. Genau dieser machte seinen Fauxpas wieder gut, als er nach einem Freistoß den Kopf hinhielt und auf 3:0 erhöhte. Nach einigen weiteren guten Chancen für den SVS, sendete der SC Deckbergen mal wieder ein Lebenszeichen. Ein Angreifer der Gäste tauchte im Strafraum auf und spielte den Ball in Richtung Mitte, wo ein weiterer SC-Angreifer den Ball allerdings nicht an Dominic Asche vorbei bringen konnte. Den Schlusspunkt einer starken ersten Halbzeit setzte Malte Sochor in Zusammenarbeit mit Jan Robert Karabela. Mit einem verdienten 4:0 ging es schlussendlich in der Kabine.

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Mittelfeldregisseur Lorenz Mäffert
Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Kicker vom Kanal einen Gang zurück und der SC Deckbergen kam mehrmals in die Nähe des Sachsenhäger Tores. Dennoch ging es kaum weiter als zur starken Hintermannschaft um Routinier Sebastian "Katsche" Knoche. Längere Zeit  gab es keine nennenswerten Aktionen auf beiden Seiten, bis zur 65 Minute als die Präsenz der Sachsenhäger ums Deckbergener Tor wieder mehr wurde. Nils Jaschinski nahm sich ein Herz und schoss aus 25 Metern auf das Tor der Gäste. Dessen Torwart hatte sichtliche Probleme mit dem Ball, ließ ihn passieren und schenkte Jaschinski seinen zweiten Treffer. Der Stürmer des SVS wird dem Deckberger Tormann wohl noch länger Alpträumen bereiten. Denn kurz vor Abpfiff war es erneut Nils Jaschinski, der den Ball über den zu weit aufgerückten Torhüter zum 6:0 Endstand lupfte.

Am nächsten Sonntag gibt es die Chance, die Serie von zwei Siegen aus zwei Spielen und keinem Gegentor auszubauen. Die Fritsche-Elf ist dann um 13 Uhr bei der Reserve vom SV Victoria Lauenau zu Gast. (LF)

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Bernd Bosselmann