Im letzten Spiel des Jahres 2011 setzte es gegen den TSV Pohle eine 0:5-Niederlage für den SVS II. Wind und Wetter erwiesen sich dabei als klarer Nachteil und wurden zum Trumpf für den TSV. Nach einer Ecke fiel aus dem Gewühl heraus der Führungstreffer (24. Min). Nur zwei Minuten später der Schock in Form des 0:2, allerdings aus klarer Abseitsposition. Durch das immer schlechter werdende Wetter und vor allem dem Gegenwind konnte kaum ein Ball kontrolliert gespielt werden. Konditionell musste man dadurch auch einiges an Federn lassen, darüber hinaus musste Markus Westermeier bereits in der ersten Hälfte verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Bis zur Halbzeit war dadurch bis auf einige Standardsituationen und einigen Einzelaktionen nur relativ wenig Gefahr ausgegangen. Zu allem Überfluss nahm der Wind dann in der zweiten Halbzeit stark ab. Erst kein Glück, dann kam noch Pech dazu.

Als in der 55. Spielminute Sascha Bergmann im Strafraum gefoult wurde, ahndete der Schiedsrichter das Vergehen nicht, im Gegenzug fiel das 0:3 und die Moral war ndgültig gebrochen. Das Ergebnis fiel durch zwei Tore in der Schlussphase definitiv zu deutlich aus und spiegelt das Spiel und die Kräfteverhältnisse nicht richtig wider.

Halbjahresfazit:



Nachdem alle Spiele zu Saisonbeginn gewonnen wurden und der direkte Wiederaufstieg als deutliches Ziel aller ausgegeben wurde, konnte im Herbst gegen direkte Konkurrenten nicht überzeugt werden. Das beginnende Wintersemester 11/12 machte einen guten Trainingsbetrieb nahezu zunichte, Verletzungspech, eine nicht ausreichende Einstellung und z. T. Undiszipliniertheiten erledigten dann den Rest und so war das Punktepolster dahin. Nach 14 Spielen rangiert man auf dem vierten Tabellenplatz mit einem Rückstand von vier Punkten zum Aufstiegsrang zwei. Es ist also noch alles möglich und Ziel muss nach wie vor der Aufstieg sein. Dazu muss aber wieder der Eifer und die Moral von den Monaten Juli – September erreicht werden.

Für die Winterpause heißt es daher Verletzungen auszukurieren und sich der Lage und Aufgabe bewusst zu werden. Es war den jeweiligen Gegnern deutlich anzumerken, dass diese gegen den SVS immer besonders motiviert sind. Auch in dieser Klasse sind wir also ein attraktiver und großer Name.

Ausführlichen Dank gebührt an dieser Stelle Marcel Fritsche, der jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stand und zu dem ein sehr gutes Verhältnis besteht. Beide Trainer konnten eine Menge von ihm lernen und bedauern seinen Rücktritt sehr. Mit Thorsten Menzer wird bereits über die Zukunft gesprochen und man ist zuversichtlich mit dem Heimkehrer, der bereits Trainer als auch Mitspieler einiger Spieler und der Trainer war, eine erfolgreiche Rückserie zu spielen.

D. Asche – G. Fiedler-Meyer, M. Stenzel, F. Unnold – S. Bergmann (62. Min. C. Requardt), L. Reuter, J. Mäffert, R. Kahle (79. Min. A. Mensching), M. Westermeier (33. Min J. Reuter) – C. Widdel, P. Buono

Wir vermissen Dich

Bernd Bosselmann