Gut gespielt, aber trotzdem 5:2 verloren hieß es für die D1 in Stadthagen. Nachdem sich die JSG zweimal zurück ins Spiel kämpfte, machte ein Spieler in Reihen der Stadthäger den Unterschied.

Im Vergleich zur Niederlage in Bad Nenndorf nahm die D1 den Kampf an und hielt gut gegen die schnellen Angreifer der Kreisstädter. Die Stadthäger bestimmten die Begegnung, allerdings wurde JSG-Schlussmann Tjelle Rabius nur selten richtig geprüft, ­weil die Defensivreihe vor ihm vor die meisten Bälle abwären konnte. Nach 13 Minuten endete das Abwehrglück der Sachsenhäger. Wie schon oft in der Saison fiel das Gegentor im Anschluss an eine Ecke, die zuerst geklärt werden konnte, jedoch der Nachschuss im Tor der Gäste landete. Die JSG fand schnell die passende Antwort, und zwar in Person von Jan Horst Scharenberg. Jan Malte Sydow passte durch die Stadthäger Hintermannschaft und fand Jan Horst Scharenberg, der die Begegnung aus ausglich. Vor dem Halbzeitpfiff verhängte der Schiedsrichter noch einen Freistoß gegen die JSG, welchen er nach kurzen überlegen zum Strafstoß revidierte. Tjelle Rabius ahnte zwar die Ecke, konnte den platzierten Schuss aber nicht halten.

Genau zwei Minuten dauerte es nach dem Seitenwechsel, bis die Stadthäger erneut trafen, da die JSG offensichtlich mit den Gedanken noch in der Kabine verweilte. Aber auch dem frühen Gegentreffer konnte die JSG gut wegstecken und verkürzte wenig später auf 3:2. Einen Distanzschuss von Lukas Rohde konnte der Stadthäger Torwart nicht festhalten, sodass Leon May zum 3:2 abstauben konnte. Die Entscheidung für die Hausherren viel ähnlich wie das 3:1. Über die linke Seite lief der Stadthäger Stürmer allen auf und davon und schob ein. Das 5:2 der Hausherren in neun Minuten vor dem Ende schraubte das Ergebnis noch in die Höhe.

Im Großen und Ganzen fiel die Niederlage zu deutlich aus. Gerade kämpferisch zeigte man sich im Vergleich zum Dienstag deutlich verbessert. Am Mittwoch steht schon das nächste Spiel an. Um 18:30 Uhr trifft die D1 in Sachsenhagen auf die Zweitverwertung des VfL Bückeburg. (LF)


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Bernd Bosselmann